5 Gartenideen von Beth Chatto Gardens

Beth Chatto Gardens

Beth Chatto Gardens: 5 beeindruckende Gartenideen

Ich bin zurück. Ich war ein Monat in England und habe über 20 Gärten besucht. Die Highlights möchte ich unbedingt mit dir teilen. Aus diesem Grund ist das erste Video der Garten von Beth Chatto. Dieser war so toll, denn muss ich dir einfach zeigen. Im Folgenden möchte ich dir 5 beeindruckende Gartenideen von Beth Chatto Gardens geben.

1. Als Dame die Pflanzenverwendung in England revolutionieren

Erstens Beth Chatto ist am 27. Juni 1923 geboren. Zweitens ihr Mädchenname ist eigentlich Bessie Diana Little. Drittens ihren heutigen Namen erhielt sie erst bei der Heirat mit Andrew Chatto.

Die beiden bauten sich ein Haus mit Plantage. Auf den Ersten Blick wirkte das Land als völlig ungeeignetes Ödland. Hier liegt der Schlüssel, wieso Beth Chatto die Pflanzenverwendung in England revolutionierte. Das Ödland konnten sie in einen wunderschönen Garten verwandeln, weil sie die Pflanzen nach Lebensbereichen verwendeten.

2. Idee aus Beth Chatto Gardens: Die Pflanzen Standortgerecht verwenden

Was für mich total banal klingt, sorgte damals für landesweites Aufsehen. Infolge dessen gewann Beth zehn Mal aufeinander eine Goldmedaille an der Chealsea-Flower-Show. Ihr Ansatz, Pflanzen entsprechend ihrer Standorte zu verwenden, begeisterte ganz England.

3. Durch Experimentieren neue Wege gehen

Beth Chatto ging mit Elan ans Werk und begann zu experimentieren. Sie versuchte herauszufinden, was auf diesem Ödland wohl wachsen würde. Sie verwandelte das vernachlässigte Grundstück in ein Paradies mit drei völlig unterschiedlichen Gartenbildern. Der Feuchtgarten, der Schattengarten und der Trockengarten fügen sich zu schlüssigen Gesamtbild zusammen.

4. Einen Kiesgarten entwerfen

Total beindruckt war ich von ihrem Kiesgarten. Im Grunde genommen hatte ich so was noch nie gesehen. Die Pflanzenkombinationen sind spektakulär. Er ist wohl ihr grösstes Experiment. Denn der Kiesgarten war ursprünglich ein Parkplatz.

Die Pflanzen sind perfekt auf den Standort abgestimmt. Damit sie einmal angewachsen, nie wieder gegossen werden müssen. Kurzum der Garten ist innovativ und einzigartig. Demzufolge einfach eine Empfehlung wert.

5. Idee aus Beth Chatto Gardens: Seinen Grundregeln treu bleiben

„Wähle die Pflanzen, die an den deinem Garten vergleichbaren Standorten in der Natur vorkommen, und der Erfolg für ihr Gedeihen und die Harmonie der Pflanzen dürfte dir sicher sein.“ Dies ist Beth Chattos Grundregel, welcher sie immer treu bleibt.

Inspiriert um diesen Text zu schreiben wurde ich natürlich von meiner Gartenreise durch England und geholfen dabei hat mir folgendes Buch: Gartengestaltung mit Stauden: Von Foerster bis New German Style.*

Lust auf englische Gärten bekommen? Infolgedessen könnten folgende Blogpost für dich interessant sein.

 


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Beth Chatto Gardens

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7 Comments

  • Reply Anja Berger 7. September 2017 at 08:07

    Hallo liebe Iris,
    danke für den Bericht und auch das tolle Video. Bei Beth Chatto war ich leider noch nicht, der Garten steht aber auf jeden Fall auf meiner Wunschliste.
    Die Bücher kenne ich natürlich von ihr und ich bin auch ganz begeistert, was sie aus diesem ehemaligen Parkplatz dort geschaffen hat. Dort fällt ja auch extrem wenig Regen und trotzdem wird im Kiesgarten nie gegossen.
    Eine kleine Bitte hätte ich aber an Dich. Könntest Du bei deinen Videos etwas langsamere Schnitte machen? Ich versuche immer die Pflanzen zu erkennen und mir die Kombinationen zu merken und schwupps ist das nächste Bild schon wieder da. Es wirkt ein wenig unruhig und dabei sind die Bilder so schön zum betrachten.
    Ich hoffe, Du nimmst mir die kleine Kritik nicht übel…
    Viele Grüße
    Anja

    • Reply iris 7. September 2017 at 08:58

      Hallo Anja,
      Vielen Dank für dein Feedback! Bei Beth Chatto sind der Kiesgarten und die Gärtnerei wirklich sehenswert.

      Konstruktive Kritik ist voll in Ordnung. Ich bin sogar froh drum. Ich werde mich beim nächsten Video darauf achten.
      Liebe Grüsse
      Iris

  • Reply Sigrun 7. September 2017 at 09:38

    Hallo Iris,
    wie beneide ich dich durch den Chatto- Garten bei bestem Wetter schlendern zu sehen. Das Video gewährt sicher nur einen kleinen Einblick , macht mich aber neugierig., diesen Garten auch einmal persönlich besuchen zu wollen. Allerdings geht es mir ähnlich wie Anja… ich kritisiere allerdings nicht deine Schnitttechnik, mir gibt es einfach zu wenig Bilder 😉 Man möchte einfach mehr sehen….Vielleicht hast du ja noch ein paar zusätzliche aktuelle Fotos ihrer Pflanzenkombinationen des Kiesgartens, die du uns gönnst…vielleicht ja bei Instagram?
    Du sagst für dich sind Chattos Erkenntnisse banal..nämlich standortgerecht zu pflanzen. Du triffst allerdings den Kern der Sache, für England muss das revolutionär gewesen sein. Nur wenn ich nämlich irgendwo anders bei dir lese, dass man in GB inzwischen dafür Preise gibt, wenn man rechteckige Wasserbecken mit gefärbten Wasser designt um die Spiegeleffekte zu erhöhen, scheint der erwähnte ökologische Aspekt beim Gärtnern wieder ganz vergessen zu sein. Und hat sich in GB doch noch nicht ganz durchsetzen können.
    Da sind wir im deutschen Raum doch schon viel weiter und nachhaltiger, was die Pflanzenverwendung betrifft, oder?
    ‚Stauden und ihre Lebensbereiche‘ von Hansen/Stahl musstest du doch sicher für deine Ausbildung auch studieren, oder? Und selbst K. Foerster hat in seinen „Lebenden Gartentabellen“ nach Standorten Pflanzenzusammenstellungen vorgeschlagen. Er sprach u.a. von ‚Wildnisgartenkunst‘ im öffentlichen Raum.
    Von England konnten wir bisher in der Hinsicht wenig lernen…finde ich ( Ausnahme Noel Kingsbury…vielleicht kennst du ja mehr). Vielleicht hat ja Mrs. Chatto schon diese Tabellen zu Hand gehabt… und sich bei der aus Pflanzauswahl in Foersters Liste des ‚Dörrgemüse für brandige Böschungen‘ oder ‚Düne, Sandstrand, Sandgemüse‘ inspirieren lassen. 😉 Ihre Erfindung ist das jedenfalls nicht, die Lebensbereiche der Stauden bei einer Pflanzung im Garten zu berücksichtigen.
    Viele grüße
    Sigrun

    • Reply iris 7. September 2017 at 12:01

      Liebe Sigrun
      So gross meine Englandliebe auch ist. Du hast Recht in Deutschland gibt es echt auch super Pflanzenverwender, wie Karl Foerster und Hansen/Stahl. Meine Lieblinge sind Cassian Schmid und Petra Pelz. Einer der schönsten Gärten die ich je gesehen habe ist übrigens der Sichtungsgarten von Weihenstephan.
      Die Deutschen, teilweise auch die Schweizer sind richtig gut dabei Mischplanzungen zu kreieren. Durch die super Standortwahl schaffen sie diese echt gut pflegeleicht zu kriegen.
      An England gefällt mir einfach, dass das Gärtnern einen so einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Auch beim Thema Gartengestaltung sind sie da ziemlich weit voraus. Aber und da muss ich dir rechtgeben, beim Thema Ökologie sollte da echt noch mehr passieren. Obwohl die Tendenzen stehen gut. Es gibt Ströme in dieser Hinsicht, vor allem bei den Hochschulen. Aber leider nicht bei den Englischen Gärten die ich besucht habe.
      Ich bin Übrigens der Meinung, dass Gestaltung und Ökologie sich nicht ausschliessen, sondern super ergänzen können. Aber in diese Hinsicht muss ich definitiv auch noch mehr wachsen.
      Liebe Grüsse
      Iris

  • Reply 5 Gartenideen von Great Dixter Gardens - irislandschaften.ch 17. September 2017 at 18:07

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  • Reply Cottage Garten: Die 10 besten Tipps - irislandschaften.ch 30. September 2017 at 08:01

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  • Reply 5 Gartenideen von Hidcote Manor Garden - irislandschaften.ch 7. Oktober 2017 at 22:13

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