Welche Gartenstile gibt es? Die 7 Besten zeig ich dir.

Welche Gartenstile gibt es

Die 7 besten Gartenstile und wie du deinen findest.

Heute ist der vierte Tag der 30 Tage Challenge in der Gartengestaltung. Die Sonne scheint und ich würde sagen, wir sind nicht zu bremsen. Und deshalb werden wir heute eine meiner Meinung nach wichtigste Frage in der Gartengestaltung behandeln. Und zwar: Welche Gartenstile gibt es?

Diese Frage ist essentiell, damit du herausfinden kannst was dir gefällt. Denn wenn du das weisst, ist es viel einfacher deinem Garten umzugestalten. Schau dir die Gartenstile an und überlege dir, welcher der Stile dir passen würde.

 

 

Welche Gartenstile gibt es?

1. Cottage Garten

Der Garten „Crafton Cottage“ von Margaret und Peter ist ein Cottage Garten, wie er im Buche steht. Diesen Garten habe ich letzten Sommer in England besucht und er hat mich echt beeindruckt. So sehr, dass ich damals schon ein Blogpost über ihn zum Thema: „Cottage Garten: Die 10 besten Tipps“ geschrieben habe.

Typisch für ein Cottage Garten sind viele Blüten auf kleinstem Raum. Dieser Gartenstil ist etwas für Pflanzenliebhaber und Sammler.

Mein Expertentipp bei üppiger Blütenfülle ist: Versuche Farben zurückhaltend zu verwenden. Dies kannst du machen, indem du Pflanzen mit ähnlichen Blütenfarben ins Beet setzt. Als Beispiel dazu möchte ich den weltbekannten weissen Garten von Sissinghurst und der berühmte gelbe Garten von Mien Ruys nennen.

 

2. Formaler Garten

In formalen Gärten gilt das Motto: „weniger ist mehr“. Der Grundriss besteht meist aus markante Linien und Sichtachsen. Typisch für formale Gärten sind geschnittene Hecken und viel Grün.

Meist werden architektonische Elemente, wie Wasserbecken und Skulpturen als Blickfang verwendet. Ein berühmtes englisches Beispiel für einen formalen Garten ist „The Barn at Bury Court“.

 

3. Künstlergarten

Künstlergärten sind auch ausgefallene Fantasiegarten mit bühnenartiger Gestaltung. Oft werden eigene Arbeiten, Fundstücke, Dekor oder Skulpturen gezeigt.

Die Gartenräume werden meist durch Hecken gebildet. Ein wunderbares Beispiel ist der Garten „The Giants House“, welchen ich in Neuseeland gesehen habe.

 

 

4. Landhausgarten

Ein weiterer beliebter Gartenstil ist der Landhausgarten. Als Beispiel möchte ich den French Farm Garten nennen, welcher ich in Neuseeland gesehen habe.

Typisch für diesen Stil ist sein ländliches Flair und viele Blüten. Im Gegensatz zum formalen Garten gibt es im Landhausgarten nicht nur geometrische Elemente, sondern auch geschwungene Linien.

Im Landhausgarten sind bäuerliche Elemente wie Apfelbaum im Rasen, Küchengarten oder Hühnerhof keine Seltenheit.

 

5. Wohngarten

Wohngärten sind meist kleiner und übersichtlicher. Sie bilden ein erweitertes Wohnzimmer. Typisch für Wohngärten ist, dass sie meist keinen Rasen besitzen und somit pflegeleichter sind. Die Wege und Plätze sind meist Hartbeläge und die grünen Flächen sind wunderschön Bepflanzt.

Geprägt ist der Garten durch Mobiliar wie Tisch und Stühle oder einen Grill. Meist sind Wohngärten wunderbare Feiergärten.  Einer der schönsten Wohngärten, die ich bis heute gesehen habe ist der Privatgarten von Tom Stuart Smith.

 

6. Blumengarten

Typisch für einen Blumengarten sind natürlich ganz viele Blumen, üblicherweise sind das Stauden. Mein liebster Blumengarten ist der Sussex Prärie Garten. Im Garten gibt es Stauden und Gräser in Hülle und Fülle. Einfach wunderbar.

Der Sussex Prairie Garden folgt einem Konzept. Die meisten Pflanzen, welche hier verwendet werden, stammen aus Nordamerika. Die Pflanzen werden in Blocks gesetzt und der ganze Garten ist kreisförmig angelegt. Mitten durch das Feld geht eine Achse.

Der meistgenannte Garten auf diesem Blog ist natürlich der Sussex Prairie Garden. Konkret über den Garten habe ich folgenden Blogpost geschrieben: Sussex Prairie Garden: Der schönste Ort in England.

 

7. Naturgarten

Inspiriert durch das Buch: Der gestaltete Naturgarten* habe ich einen Blogpost zu folgendem Thema geschrieben: „5 Tipps aus dem Buch. Wildromantische Gärten planen und bauen

In Naturgärten werden heimische Pflanzen bevorzugt, denn sie sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Biene Maja und ihre Freunde. Wegen Maja wird auch auf Pflanzenschutzmittel verzichtet.

Der grosse Unterschied vom konventionellen zum Naturgarten ist das Zulassen von Dynamiken. Denn gewisse Beikräuter die in deinem Garten wachsen, können Teilweise einfach stehen gelassen werden.

Falls du dich für den Gartenstil Naturgarten entscheidest, dann leistest du einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität. Wenn du es zulässt, wirst du staunen, wie sich nach kurzer Zeit ein Reichtum an Lebewesen einfinden wird.

So die Frage: Welche Gartenstile gibt es? ist gelöst. Yipiiie

 

30 Tage Challenge in der Gartengestaltung: So funktioniert es

  • Täglicher Blogpost
  • Tägliche Aufgabe um in die Umsetzung zu kommen und den perfekten Start in der Gartengestaltung hinzulegen.
  • Ein kostenloser Mitgliederbereich, wo du dir täglich Übersichten, Checklisten, Übungsblätter und Fotovorlagen runterladen kannst.
  • Natürlich kannst du mitdiskutieren und deine Gartengestaltungsfortschritte per Facebook (komm in meine FB- Gruppe Gartengestaltungmitiris) oder per Instagram (verwende den Hashtag #gartengestaltungmitiris) mit mir teilen.

 

Deine Aufgabe für heute: Lass dich von den 7 Gartenthemen, die ich dir vorstelle, inspirieren und picke einen (max. 2) raus, der deinem Geschmack am nächsten kommt.

 

Hol dir jetzt die Vorlagen mit Bildern der genannten Gärten zum Downloaden und fordere dir heute noch dein eigenes Passwort für den Mitgliederbereich an.

Du hast das Passwort schon angefordert? Dann benütze bitte folgenden Link: Mitgliederbereich

Mach unbedingt mit und nimm den vierten Schritt. Fang an deinen Garten umzugestalten. Nur so kommst du deinen Gartenträumen näher.

 


 

Verrate mir in den Kommentaren welche der 7 Gartenstile dir am besten gefällt. 

Wir sehen uns Morgen wieder!

 


 

Lebe deine Gartenträume

Deine Iris Winkenbach vom Blog irislandschaften.ch 💕🌸

 

kostenloser Mitgliederbereich

Related Posts

No Comments

Leave a Reply

*